Raus mit der Wut - aber auf die Richtung kommt es an
Kennt ihr das? Der Tag fängt schon so an, dass man mit dem berühmten „falschen Fuß“ aufsteht, dann fällt einem ständig etwas herunter, man stößt sich das Knie, findet nichts im Kleiderschrank, die Milch ist sauer, man wirft versehentlich die Kaffeetasse um und saut sich ein, muss sich wieder umziehen, derweil quengeln die Kinder, die Zeit drängt sowieso immer, und irgendwie möchte man entweder direkt wieder ins Bett und sich die Decke über den Kopf ziehen oder wahlweise laut brüllend bis zur totalen Erschöpfung auf etwas (oder wenn‘ s grad ganz arg ist, auch schon mal auf jemanden ) mit dem Baseballschläger eindreschen. Aber: Alternative 1 geht halt nicht, und Alternative 2 tun wir Frauen nicht. Natürlich nicht! Also, die allerallermeisten von uns jedenfalls. Aber warum eigentlich nicht? Warum sind wir bei Wut und Frust so zurückhaltend, schlucken runter, unterdrücken, machen stattdessen Atemübungen, meditieren, schreien in ein Kissen oder beißen uns in die Faust, während ...

